Hedwig Hintze-Gesellschaft
für historische Forschung und Bildung Bremen e.V.
und Hedwig Hintze-Institut Bremen

Willkommen auf unserer Website! Hier finden Sie Informationen über unseren wissenschaftlichen Verein, die Tätigkeit des Hedwig Hintze-Instituts und aktuelle Projekte. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die angegebenen Kontaktdaten.

Aktuelles

Mitgliederversammlung 2017 der Hedwig Hintze-Gesellschaft Bremen am Freitag, den 15. Dezember 2017, 17 Uhr im Bremer Universitätsarchiv

Die 2., sehr erweiterte Auflage der Bibliografie Hedwig Hintze ist erschienen und über den Buchhandel zu beziehen.

Elisabeth Dickmann unter Mitarbeit von Barbara Deppe:
Die Historikerin Hedwig Hintze (1884-1942)
Bibliographie
Berlin: trafo 2017
Schriftenreihe des Hedwig Hintze-Instituts Bremen. 1.

Die Hedwig Hintze-Gesellschaft für historische Forschung und Bildung unter dem Vorsitz von Dr. Eva Schöck-Quinteros, Univ. Bremen pflegt seit einigen Jahren eine erfolgreiche Kooperation mit der Shakespeare Company Bremen im Projekt "Sprechende Akten". Der Schwerpunkt liegt bei der Vermittlung von historischen Themen von bremischer und überregionaler Bedeutung sowie in einer neuen Form von Geschichtsforschung und deren Präsentation unter Mitarbeit zahlreicher Studierender.

Nachwuchsförderung auch neben diesem Projekt sowie Öffentlichkeitsarbeit, Projektplanung, Veranstaltungen und Veröffentlichungen gehören weiterhin in unser Programm.

Zur Mitgliederversammlung wird schriftlich eingeladen

Aktivitäten 2017

Tagung: Geschichte im Rampenlicht

Anlässlich 10 Jahre "Aus den Akten auf die Bühne"

Geschichte im Rampenlicht: Inszenierungen historischer Quellen im Theater „Geschichte“ hat auf den Theaterbühnen seit jeher einen festen Platz: Nicht nur bei den Klassikern finden sich historische Stoffe, sondern auch und gerade das gegenwärtige dokumentarische Geschichtstheater präsentiert historische Inhalte in unterschiedlichen Varianten. Es erreicht ein zum Teil anderes und größeres Publikum als die universitäre Geschichtswissenschaft mit dem traditionellen Vermittlungsweg der Buchproduktion. Als mediales Format eignet sich Theater in besonderem Maße für eine breitenwirksame öffentliche Präsentation und Kommunikation geschichtswissenschaftlicher Forschung. Auf diese Weise kann es auch einen Beitrag zur kulturellen, historisch-politischen und ästhetischen Bildung sowie zum Geschichtsunterricht in den Schulen leisten.

Die theatrale Vermittlung von Geschichte ist noch kein ausgewiesenes Untersuchungsfeld der Public History. Die Tagung ist ein erster Versuch, sich mit der Inszenierung historischer Quellen im Theater geschichtswissenschaftlich-analytisch und interdisziplinär auseinanderzusetzen. Zentrale Fragen sind: Was passiert auf der Bühne und mit den Zuschauenden, wenn historische Quellen aufgeführt und durch die Schauspielerinnen und Schauspieler „live geschrieben“ werden? Wie und warum wirken diese Vermittlungen der Quellen „authentisch“? Welche Rolle spielen Raum, Ort und Modus der Aufführung oder: Wie funktioniert das Medium „Geschichtstheater“ insgesamt? Im Mittelpunkt der Tagung stehen Performativität und Medialität von Geschichte im öffentlichen Raum. Sie werden hier vor allem am Beispiel von szenischen Lesungen thematisiert, um exemplarisch spezifische Formen der Remediation von Geschichte zu analysieren.

Wir möchten ein partizipatorisches Format für den Ablauf der Tagung ausprobieren. Nach den Keynotes und den Aufführungen der bremer shakespeare company und der Theaterwerkstatt Heidelberg werden verschiedene Aspekte von Performativität, Medialität und Authentizität in jeweils drei bis vier Panels diskutiert. Anschließend stellen die Panel-Speaker die Ergebnisse ihrer Gruppe in einem Podiumsgespräch vor. Eine Publikation der Ergebnisse ist geplant.

Eine aktive Beteiligung des Theater-Publikums als Adressat der inszenierten Geschichte(n) – und damit Teil der Aufführungen – ist ausdrücklich erwünscht. Die Aufführungen werden daher auch im freien Verkauf angeboten, sodass sich BesucherInnen an den Diskussionen noch spontan beteiligen können. Außerdem wird die Tagung in das Bremer Fortbildungsprogramm für Lehrerinnen und Lehrer aufgenommen.

Anlass der Tagung ist das 10jährige Bestehen des Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“, das Forschendes Lernen an der Universität mit der Produktion und Aufführung von szenischen Lesungen aus historischem Quellenmaterial durch die bremer shakespeare company verbindet.

Die Tagung wird organisiert von Prof. Dr. Thorsten Logge (Universität Hamburg | Public History), Dr. Eva Schöck-Quinteros (Universität Bremen | Aus den Akten auf die Bühne) und Nils Steffen (Universität Heidelberg | Angewandte Geschichtswissenschaft – Public History). Sie findet im Theater der bremer shakespeare company statt. Weitere Informationen: www.sprechende-akten.de

Programm

Donnerstag, 19. Oktober 2017
ab 16.00 Uhr
Eintreffen und Anmeldung im Theater am Leibnizplatz
17.00 Uhr
Begrüßung und Grußworte, Buffet in der Theatergaststätte Falstaff
Den weiteren Programmablauf finden Sie auf der Website http://www.sprechende-akten.de

Anmeldung

Die Tagungsgebühr beträgt 60 Euro (ermäßigt 30 Euro). Der Besuch der drei szenischen Lesungen und die Verpflegung während der Tagung in der Theatergaststätte Falstaff ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer inklusive. Bitte melden Sie sich bis zum 30. September 2017 bei Eva Schöck-Quinteros (esq@ uni-bremen.de) verbindlich an; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Buchung der Hotelzimmer wird empfohlen.

Die Tagung wird gefördert von der Stiftung die schwelle, den Alumni der Universität Bremen e.V., der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung, der Stiftung Bremer Wertpapierbörse, der Karin und Heinz-Otto Peitgen-Stiftung und der Manfred und Ursula Fluß-Stiftung. (Stand: Juli 2017)

Ein weiteres Projekt der Arbeitsgruppe "Sprechende Akten" hat Premiere:

BERUFSVERBOTE

Lesen Sie bitte Weiteres unter der Rubrik Projekte

Aufführungstermine und Eintrittspreise entnehmen Sie bitte der Website der bsc: www.shakespeare-company.com sowie der Tagespresse

Die Publikationen der Lesereihe sind bei den Aufführungen und an der Universität zu erwerben. Nähere Informationen bei der Projektleitung Dr. Eva Schöck-Quinteros unter esq@uni-bremen.de